19.02.2010

Von Varkala bis Mumbai

Von unserer ersten Ashram-Erfahrung sind wir in der Touri-Parallelwelt in Varkala angekommen. Vom „normalen“ indischen Leben abgeschiermt haben dort die Touristen die Klippen und den Strand fuer sich eingenommen, gesaeumt von teuren Restaurants mit „Multicouisine“. Auch wenn dies erstmal abschreckend war genossen wir die Ruhe des fehlenden Verkehrs und ein Fruehstueck mit Muesli oder Porridge.

Da wir Maedels getroffen haben, die im Amma Ashram waren und die meinten, es sein eine Erfahrung Wert gaben wir der Ashram Sache noch eine 2 te Chance. Zusammen mit Lisa einem Maedel aus Holland, fuhren wir also zu dem riessigen Ashram, dass mehrere Hochhaeuser beinhaltet (alle gefuellt mit Anhaengern). Uns dreien war ziemlich schnell klar, dass wir auch hier nicht laenger als 1 Tag bleiben werden, obwohl es leckere Cockies gab und die Regularien nicht so strickt befolgt werden mussten.

Am naechsten Tag bestiegen wir deshalb ein „Touri-Boot“, dass uns die Backwaters entlang nach Alapuzzha schipperte. Die Fahrt und vor allem die Aussicht war richtig schoen und die Unterhaltung die ich mit einer Passagierin hatte, wertete das ganze noch zusaetzlich auf.

Von Alapuzzha ging weiter zu einer Empfehlung aus dem offiziellen Kerala-Prospekt: Cherai Beach. Als wir ankamen waren wir derartig enttaeuscht, dass wir nach einer kleinen Staerkung sofort wieder umkehrten und mit dem Nachtzug nach Udupi fuhren.

Udupi, bzw der Malpe Beach war zwar idyllischer, aberdie Stimmung war etwas merkwuerdig. Also fuehren wir am naechsten Tag weiter nach Gokarna.

Gokarna war ein Lichtblick. Es gab in dem Sinne keinen abgegrenzeten Bereich fuer die Touris, so wie in Varkala, sondern es war bunt gemischt und alles ueberschaubar. Am 2 ten Tag erfuhren wir vom Kudle Beach und fanden ihn nach einem Schweistreibenden Marsch ueber den Huegel tatsaechlich. Nur zu Fuss zu erreichen, liegt der Strand zwischen 2 Huegeln eingebetet in einer Bucht. Im Hintergrund reiehn sich zwar auch die Strandbars /Restaurant und vermieten Huts (Bambushuetten), aber alles ist total entspannt.

Wir sind allerdings beide keine Strandnixen und so verliessen wir auch diesen schoenen Strand nach 2Tagen wieder und machten uns nach Arambol auf.

Arambol hat man uns als ruhigen Ort empfohlen und so waren wir geradezu schockiert festzustellen, dass er Varkala mit seinen Touristen-Shops noch uebertraf. Alles scheint sich um Drogen und Alkohol zu drehen oder ums braun werden.

Also fuhren wir auch hier am naechsten Tag weiter und ergatterten uns am Bahnhof ein Ticket nach Mumbai fuer den naechsten Tag. Nach 11 Stunden Fahrt kamen wir in der riessigen Metropole an.

gesegnetMittlerweile hatte ich mich dazu entschlossen meine Indienreise abzukuerzen und von Mumbai nach Neuseeland zu fliegen. Der Flug ist gebucht und wenn alles gut geht werde ich am 23.Februar in Christchurch landen.

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