22.06.2010

Singapore

Auf meiner Rückreise von Australien nach Deutschland hatte ich einen 3 tägigen Aufenthalt in Singapore eingelegt. Als ich den Flughafen verliess, brach ich erstmal wieder ins schwitzen aus. Es war warm und sehr schwuel. Blöderweise war meine eservierung im Hostel irgendwie untergegangen. Glücklicherweuse konnte ich dennoch bleiben und kam in einem 8 Bett Zimmer mit Ventilator unter.

Am nächsten Morgen hat’s geschüttet wie aus Kübeln, was etwas Abkühlung verschaffte.  Am Nachmittag heizte sich die Luft jedoch wieder auf und so lief das auch die folgenden  Tage ab. Singapore ist echt modern mit riessigen Gebäuden und Shopping Malls ohne Ende. Bis auf den Besuch des Kunstmuseums hab ich nichts ausergewöhnliches unternommen, sondern bin nur etwas in der Stadt herum gelaufen.

Landung DubaiAm Abend des dritten Tages bestieg ich endlich das Flugzeug, dass mich mit einem Zwischenstop in Dubai zurück nach München brachte.

BILD3161In den letzten Wochen hatte ich eine schoene Zeit mit meinen Freunden und frueheren Arbeitskollegen. Viele Stunden im Auto und kuschlige Naechte im Zelt in Nationalparks und Campgrounds. In Airlie Beach hab ich mir mit Karin zusammen eine eintaegige Segeltour zu den Whitsunday Islands gegoennt, wo wir auch die Gelegenheit zum schnorcheln hatten. Lange war ich allerdings nicht im Wasser, da ich trotzt Wetsuit gebibbert hab!

Magnetic Island2 Tage spaeter bin ich mit Karin zusammen auf Magnetic Island reiten gegangen. Das Highlight war mit den Pferden zusammen im Meer schwimmen zu gehen, die dabei geschnaubt haben wie Walroesser ;) Mein Pferd hiess Charlie und hat unglaublicherwiese auch noch das Salzige Nass getrunken waehrend Little Man (Karins Pferd) lieber geplanscht hat!

Fisch Cairns

Seit gestern sind wir in Cairns, unserer letzten Station in Australien. Morgen tritt Karin als erste den Rueckflug an. Gefolgt von mir. Ich werde am Montag nach Singapore fliegen.

Wir sind zu viert in einem Auto unterwegs und wollen in 3 Wochen von Sydney nach Cairns fahren. Eine Strecke von etwa 3000 km. In Sydney hatte uns die Schwester einer Bekannten auf genommen und seitdem wir Sydney verlassen haben, schlafen wir im Zelt. Der einzige Nachteil: Regen! Tagsueber scheint meist die Sonne, aber nachts oder spaetestens am morgen fing es bis jetzt jeden Tag an zu regnen, was bedeutete, dass wir nasse Zelte abbauen mussten.

bei Byron BayMittlerweile sind wir in der Naehe von Byron Bay angekommen. Das ist schon ein ganzes Stueck noerdlicher von Sydney und spuerbar waermer. Meistens haben wir auf Zeltplaetzen in NP gecampt und dort unter anderem Getier Kaengurus, einen Leguan, einen Wombat und ein Opposum gesehen.

26.05.2010

Sydney

Sydney Opera HouseNach einem intensiven Aufenthalt in Auckland ging’s weiter nach Sydney, Australien. Am Flughafen haben mich Karin, Marina & Boris in Empfang genommen, was mich natuerlich wahnsinnig gefreut hat. Mit diesen lieben Menschen werde ich zusammen die Ostkueste Australiens von Sydney nach Cairns reisen. Aber fuer’s erste haben wir uns Sydney angeschaut und ein klassisches Konzert im beruehmten Sydeny Opera House angehoert. Heute haben wir unseren stinkenden Mietwagen in die Blue Mountains gefahren, haben unsere erste Wanderung zu den Wentworth Falls gemacht und die Aussicht auf die “Three Sisters” und das Tal genossen.

7.05.2010

Auckland

Nach einem interessanten Aufenthalt im sogenannten Eco-Village, bin ich nach Auckland gefahren um den Van wieder an den Mann zu bringen. Das hat mich ziemlich getsresst, da im Moment alle vor dem Winter fluechten und verkaufen. Dementsprechend ueberlaufen ist der Markt und die Preise natuerlich im Keller. Das Glueck war mir jedoch hold und so hab ich jetzt noch 2 Wochen Zeit, um die Stadt zu erforschen und das Kulturangebot zu geniessen.

Auckland Domain

Gestern hab ich eine Junge Familie gesehen, als ich auf dem Weg zurueck ins Hostel war. Junge Familie alle Mama, Papa, Kind im Kinderwagen, Kind auf den Schultern des stolzen Vaters. Da ist mir ploetzlich aufgefallen, wie ungewoehlich solche Erscheinungen geworden sind. Ohne uebertreiben zu wollen ist mir danach aufgefallen, dass die Stadt ansonsten geradezu Kinderlos zu sein scheint.

Es gibt hier Menschen im Teenager- Alter und aufwaerts in allen “Altersklassen” , nur Kinder scheinen hier nicht zu existieren.

Waehrend meiner Wartezeit beim Autoverkaufen habe ich zu diesem Thema einen passenden Artikel gelesen, der davon handelte, was fuer einen Druck sich die Muetter von heute machen, um die perfekte Mutter zu sein. Viele Frauen wuerden sich zu jung fuehlen, um Mutter zu werden und die meisten denken, man muesste erst alles “andere” erreicht haben um einem Kind gerecht zu werden. In nicht wenigen Faellen fuehrt das dazu, das Frauen Kinderlos bleiben, da sie unfruchtbar geworden sind, wenn sie sich denn bereit dafuer fuehlen.

Blablabla, was mich wirklich aufgeregt hat war der Kommentar eines politikers zu dem Thema; “….die Pflicht der Frauen, Kinder zu gebaeren….”.

Unglaublich, dass es heutzutage noch Menschen gibt die Frauen als Gebaermaschinen betrachten, die einzig und allein dazu dienen das Ueberleben der menschlichen Spezies zu sichern. Und obendrein noch von PFLICHT reden! Ahhhgrhhhhh

Uretti BeachVon Rotorura bin ich schnurstracks in den Norden gefahren. Habe 2 Tage im Wenderholm Reginalpark verbracht und 1 Woche am Uretti Beach. Seit gestern bin ich bei einer Familie in einem Oekodorf zum wwoofen und widme mich einem Kartoffelacker, den Huehnern und Enten und frischem Basilikum-Pesto. Endlich wieder jede Menge zu tun und zu lernen :) Werde 2 Wochen hier sein.

6.04.2010

Frohe Ostern

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr habt / hattet alle ein schoenes Osterfest mit viel Schoki und Hasis ;)

Ich bin immer noch in Rotorura, werde heute aber nach 2 Wochen Schwefel-Inhalation weiterziehen Richtung Hamilton.

30.03.2010

Roturua

Von Wellington aus bin ich nach Taupo und weiter nach Rotorua gefahren (nicht alles an einem Tag ;) )

Wenderholm Regional Park

Da ich die meisten Naechte auf Conservation Campsides verbracht habe, die an Fluessen liegen (Sandflies), bin ich ziemlich gequaelt in Rotorua angekommen und hab mich entschieden, ein paar Tage hier zu bleiben.

Das besondere, wenn auch nicht umbedingt angenehme an dieser Gegend ist die Geothermale Aktivitaet. Hier dampft es aus den Gullideckeln und im Park sind ueberall blubbernde heisse Quellen und Schlammloecher. Das unangenheme an der Sache ist der Schwefelgeruch, der einem manchmal fast uebel werden laesst. Eine Frau hat mir erzaehlt, dass es hin und wieder vorkommt, dass bei jemandem im Garten eine Fontaene aus dem Boden ausbricht und einmal soll eine sogar durch den Boden in eine Wohnung gebrochen sein. Nicht die sicherste Wohngegend also, aber heizprobleme haben sie hier auf jeden Fall keine!

19.03.2010

Auf in der Norden

Auf dem Weg von Wanaka Richtung Westkueste hatten wir eine “Vanpanne”. Wie sich herausstellte hatten wir ein Loch im Kuehler und es hat ein bisschen gedauert, bis ein gebrauchter Ersatz aufgetrieben wurde und die Reise weiter gehen konnte. In Wanaka haben sich dann auch Kalle’s und mein Weg vorerst mal getrennt. Ich durfte den Van behalten, der jetzt wieder voll Funktionstuechtig ist, und habe mich den Weg der Kueste entlang bis nach Picton vorgearbeitet. Viehtransport Von dort aus fuhr eine Faehre zur Nordinsel, direkt nach Wellington, der Hauptstadt Neuseelands.  Naja, auf der Faehre befanden sich nicht nur Menschen und Maschinen, sondern auch diese bemitleidenswerten Bullen, die ohne verfuegbares Wasser und Futter schon wer weiss  wie lange unterwegs waren :(

Im Moment bin ich in Wellington und geniesse das Kulturangebot. In Neuseeland, wie auch in Australien ist der Eintritt zu Museen und Kunstgallerien naemlich kostenlos, was die Leute durchaus nutzen.

BouldersMittlerweile sind wir in Queensyown angekommen. Wir sind ueber Dunedin, Invercargil, Te Anau bzw. dem Fjordland Nationalpark hier her gereist. Im Fjordland NP sind wir ein bisschen wandern gegangen und haben die urspruengliche Natur, die es dort noch gibt, genossen.

Tagsueber ist es meist angenehm warm, aber nachts kuehlt es meistens doch ziemlich ab. Vor allem im Sueden (Invercargil) der fuer viel Regen bekannt ist, haben wir alle erdenklichen Kleidungsschichten uebereinander gezogen, um nicht zu erfrieren. Zum schlafen suchen wir uns oft einen etwas abeglegenen Platz, wo wir unseren Van parken koennen, oder suchen einen der Campingplaetze des DOC (Department of Conservation) auf. Da es auf diese Weise an Waschgelegenheiten mangelt, besuchen wir regelmaessig die Schwimmbaeder und haben dabei noch die Moeglichkeit ein paar Bahnen zu ziehen.

Holzindustrie NZNeuseeland an sich ist eine merkwuerdige Mischung aus Natur und Naturbegeisterung (1/3 des Landes ist unter Naturschutz, keine Atomkraftwerke) und kultureller Ausbeutung. Urspruenglich war das Land fast ausschliesslich Wald (so wie auch Deutschland), der groesstenteils abgeholtzt wurde um Weideflaechen fuer die unzaehligen Tiere (Schafe, Kuehe, Rehe) zu schaffen, die alle aus Uebersee eingefuehrt wurden. Selbst jetzt zeugen frisch aufgehaeufte Wurzelberge davon, dass das Abholzen der Waelder noch kein Ende gefunden hat.

Die Naturflaeche, die unter Schutz steht, ist fuer die Menschen in dem Sinne wirtschaftlich wertvoll, als dass sie unzaehlige Touritsen anzieht. So ist es nicht verwunderlich, dass z.B. im Fjordland NP regelmaessig Flugzeuge fuer einen Rundflug abheben, Schiffe die Fjorde entlang schippern, und viele unter dem Motto “Eco-Tourismus” ihre Dienste anbieten.

Ansonsten geniesse ich es wieder etwas unscheinbarer zu sein, da ich nicht mehr die einzigste “hellhaeutige” in der Strasse bin, westliches Essen zu haben und wieder in kurzen Hosen herum laufen zu koennen. Wobei angemerkt sei, dass es hier, wie ueberall auf der Welt ausserhalb Deutschlands, an gutem Brot mangelt.

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