8.12.2009

Palmyra – Syrien

Wir kamen mal wieder JUST IN TIME zum Busterminal. Als wir nach deinem Bus nach Palmyra fragten, fuehrte man uns sofort raus und hielt den Bus fuer uns an, der gerade im Begriff war ab zu fahren. Besser haette es nicht laufen koennen.

Auf der Fahrt aenderte sich schnell die Landschaft. Nachdem wir zuvor endlose Ebenen mit Monokulturen fuer den Gemuese- und Getreideanbau gesehen hatten, war nun alles staubig und trocken. Keine Baeume mehr weit und breit > Wueste! Palmyra liegt mitten in der Wuestensteppe, bei einer Oase. Das ganze gruen wirkt fast schon bizarr in der sonst gelbbraunen Landschaft. Palmyra ist eine bekannte Stadt mit Ruinen aus laengst vergangenen Zeiten und dementsprechen ein touristischere Anziehungsort. So nlieb es nicht aus, dass ein Syrer mit dem Motorrad angefahren kam und versuchte Kalle ien Kette fuer mich an zu drehen. Er hat mir einfach welche in die Hand gedrueckt und als ich bei einer nach dem Preise fragte nicht mehr locker gelassen. Als wir weiter gingen, kam er immer wieder hinterher und handelte sich selbst von 1200 SP auf 200 SP runter. Wir haben uns schon gekringelt vor lachen und sie ihm am Ende echt noch abgenommen.

Als wir uns noch eine Falaffel goennten vor der weiterfahrt nach Damascus, kam ein junger Mann, der sich als Musa vorstellte und wollte uns zu sich nach Hause auf einen Tee einladen. Da wir weiter wollten lehnten wir ab, fragten aber nach dem Weg zum Bus. Die Haltestelle war etwas weiter weg und er brachte uns persoenlich dorthin. Einmal mehr eine Geste der hier scheinbar grenzenlosen Hilfsbereitschaft.

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