Gestern haben wir es endlich mal geschafft zu den Pyramiden zu fahren. In der Metro hat Kalle „Mustafa“ kennen gelernt, der uns mit ins richtige Sammeltaxi genommen hat und sogar fuer uns bezahlte. Das Kassensystem war ausserordentlich umstaendlich gestaltet, saodass man 3 x anstehen musste, um alle Tickets zu bekommen, die man braucht. Sobald man durch die Schleuse ins Areal kommt, hat man die Batonwueste verlassen, um in der echten Wueste, der Sahara, zu stehen und vor einem die riessigen Pyramiden, die in Anbetracht der angrenzenden Stadt fast etwas fehl am Platze wirken. Wo viele Touristen sind, sind auch viele Haendler und bei den Pyramiden viele, die einem einen Kamel- oder Pferderitt anbieten. Einer hat sich selbst von 40EP auf 5EP herunter gehandelt. Genuetzt hat es ihm nichts, da wir trotzdem zu Fuss durch den Sand gestapft sind. Mag naemlich die Art und Weise wie sie ihre Pferde behandeln nicht. Im Gegenteil, ich haette den ein oder anderen gerne vom Pferd gezogen, um ihn mal ordentlich mit seiner Peitsche den Hintern zu versohlen!!! Grrhhhhh
Um zurueck ins Hotel zu kommen, sind wir mit dem Bus und einem Sammeltaxi zurueck zur Metro gefahren. Beide Male, wollte man kein Geld von uns haben. Diese Geste, fuer mich, die Ehre aller Aegypter gerettet, denen ich ansonsten verallgemeinert den Stampel „Halsabschneider“ aufgedrueckt haette.
Wie man villeicht heraus lesen kann, bin ich momentan etwas genervt, von der ewigen Diskussion um den „richtigen“ Preis. Egal um was es geht, man kann eigentlich schon davon aus gehen, dass sie versuchen einen „abzuzocken“. Naja, egal, heute war unser letzter Tag in Kairo, denn morgen geht’s mit dem Flieger nach Chennai, in Indien.