18.12.2009

Jordanien

Von Tripoli sind wir mit dem Bus erst zurueck nach Beirut und von daort aus zurueck nach Damascus. Es war schoen in eine Stadt zurueck zu konneb, wo man genau weiss wo man hin muss (Hotel, Teehaus, ..)

AMMAN BegegnungVon Damascus sind wir mit dem Bus nach Amman in Jordanien ins Koenigreich von Abdullah II gefahren. Beim warten auf den Bus haben wir ein Maedel kennen gelernt, den wir uns dann angeschlossen haben und ins Hostel folgten. Dort trafen wir auf die Jungs, die wir bei unseren 1sten Aufenthalt in Damascus kennen gelert hatten > Lonley Planet machts moeglich!!!

Abends hab ich mich mit einer jungen Frau unterhalten, die nach eigener Aussage in asiatischen Laendern fuer eine „big, bad company“ in Oelgeschaeft arbeitet. Sie arbeitet 4 Wochen am Stueck und laesst sich dann fuer ihre freie Zeit jedesmal\nach England fliegen, was sie als Wohnsitz angegeben hat. Mit diesem Lebenswandel hat sie nicht nur einen gigantischen oekologischen Fussabdruck, sondern weigert sich auch durch ihr Handeln eine Konsequenz aus dem Wissen zu ziehen, dass sie fuer eine grosse, boese Firma arbeitet.

Am naechsten Tag sind wir zum Amman Beach ans Tote Meer gefahren. Das letzte Stueck der Strecke hat uns ein Tourguide mit seinen Kunden im Van mitgenommen. Normalerweise kostet der Eintritt in den Privatstrand 15JD (1 JD ca 1 EUR), gluecklicherweise bekaneb wir eine Ermaehsigung, weil wir mit dem Tourguide kamen. Es war echt lustig in Wasser rum zu haengen und nicht unter zu gehen.

Zum Toten Meer sei noch angemerkt, dass dies der tiefste begehbare Punkt der Welt ist. Leider haben auch hier die wirtschaftlichen Interessen Vorrang vor der Umwelt. Jedes Jahr sinkt der Wasserspiegel um 1m, da bei den Zufluessen viel Wasser (90%) abgezaft wird. Zudem hat die Salzindustrie kein Interesse daran, etwas an der Situation zu aendern, da so die Konzentration der Mineralien im Wasser steigt. Genau das gefaehrdet allerdings den ohnehin schon geringen Lebensraum.

Auf dem Rueckweg hat uns ein ein Iraker mit dem Auto zurueck nach Amman mit genommen. Er zeigte uns auf seinem Handy Bilder von seiner Tochter, dem Sohn, der Frau und der Freundin. Denn zur Freude aller Maenner erlaubt Allah bis zu 4 Frauen zu haben.

Dana Nature ReserveAm naechsten Tag sind wir ins Dana Nature Resort gefahren. In Tower Hotel waren wir die einzigen Gaeste, denn schliesslich ist jetzt „Off-Season“. Abends sind wir zur Quelle in den terassierten Gaerten gelaufen und uns den Sonnenuntergang angesehen. Am folgenden Tag sind wir ins Tal hinab gestiegen zum wandern. Die Landschaft ist echt schoen! So viele verschieden farbige Steine auf einmal und in allen erdenklichen Formen!

Am naechsten Tag ging’s nach Petra, dem Touristen-Highlight Nummer 1 in Jordanien. Im Bus hab ich ein paar Studentinnen kennen gelernt. Als wir in Ma’an umsteigen mussten, gungen wir mit einer von ihnen noch Kaffee trinken. Sie hat uns erzaehlt, dass sie in einen Jungen verliebt ist, in aber nicht heiraten kann, da die Eltern dagegen sind. Hier ist es immer noch mehr eine Familiaere Angelegenheit zu heiraten. Unser Gastgeben in Dana hat uns ebenfalls erzaehlt, dass die Eltern sich eine „gute Familie“ aussuchen. Dann folgen 4 Monate, in denen sich die 2 jeden Tag fuer ein paar Stunden treffen, um sich kennen zu lernen. Jeder hat die Moeglichkeit zu sagen, wenn er etwas gegen die Verbindung hat. Falls nicht, folgt eine Verlobungszeit von bis zu einerm Jahr und dann wird geheiratet.

Eine andere Studentin hat mir erzaehlt, dass sie Englisch studiert, obwohl sie lieber Mathematik studiert haette, weil ihr Vater es so will. Rauchen duerfen sie zwar nicht, tun es aber natuerlich trotzdem, wenn sie in den Uni sind und nicht daheim.

Da Petra sooo touristisch war und ich schon richtig angenervt war, um geden Preis zu feilschen, da es sooo offensichtlich ist, dass es irgendwelche hochgestochenen Preise sindm haben wir uns entschieden direkt nach Aqaba zu fahren und Wadi Rum auszulassen, da es dort genauso sein wuerde.

In Aqaba war es schoen sonnig und endlich wieder warmes T-shirt Wetter. Nach einer Nacht unter einer Spidernan-Decke im Hotel machten wir uns gegen 11:00Uhr auf den Weg zum Hafen, von wo aus wir mit der „schellen Faehre“ nach Neuweba in Aegypten schippern wollten. Die Faehre sollte um 13:00Uhr ablegen. Wir warteten 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, ….h Letztendlich wurde die schnelle Faehre wegen den Wetterverhaeltnissen gecancled. Um Mitternacht sollte eine langsamere Faehre fahren, aber auch die fuhr nicht puenktlich ab. Da wir schon unseren Ausreisestempel im Pass hatten konnten wir den Hafen nicht mehr verlassen. Nach 14 Stunden Wartezeit, konnten wir endlich auf die Faehre. Nach 7h wieder runter und dann haben wir uns noch fuer 7 Stunden in den Bus nach Kairo gestezt. Nach insgesamt 37 Stunden kamen wir in Kairo im Hotel an und fielen in unsere Betten.

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