8.12.2009

Beirut – Libanon

Um Syrien verlassen zu koennen muss man eine „Exit-Fee“ bezahlen und um in Libanon einreisen zu koennen ein Visum. Auch wenn man sonst in ganz Libanon mit Dollars zahlen kann geht es an der Grenze nur in Libanesischer Waehrung. Da der Geldautomat mysterioeserweise kaputt ist stehen fuer die noetigen Geldwechsel-Taetigkeiten Jugendliche an der Grenze und wechseln einem zu einem fragwuerdigen Kurs $ in LP.

In Beirut hat man uns an einer grossen Strasse aus dem Bus „geschmissen“ und in ein Sammeltaxi gesteckt. Zusammen mit einem anderen Paerchen wurden wir so den restlichen Weg zum Busterminal gefahren. Der Busfahrer hatte dem Taxifahrer Geld zugesteckt. Wie sich herausstellte aber nur fuer die anderen und so mussten wir nochmal selbst zahlen.

Es regnete in stroemen und wir suchten eine ganze Weile nach einer guenstigen Unterkunft, als ein Auto neben uns anhielt und ein junger Mann fragte, ob er uns helfen koenne. Er bot uns an uns zu unserem gewuenschtem Ziel zu fahren und brachte uns zu einem Hostel, nachdem wir sein Angebot in seinem WE-Haus in den Bergen zu schlafen abgelehnt hatten.

Beirut gilt als „westlich“ und wenn man Konsum damit gleichsetzt, kann ich das nur bestaetigen. Am meisten sind mir die ueberdimensionalen Werbetafeln und die ganzen Fastfoodketten aufgefallen. Mc Donals, KFC, Domino’s Pizza und Starbucks sind ueberall vertreten. (Nur in Syrien hat man davon keine gesehen!). Lipton hat die Monopolstellung was Tee angeht so wie Nestle fuer Kaffee. Kaffee hiess in der Tuerkei schon nur noch „Nescafe“ (zumindest wenn es sich um die Art von Kaffee handelt, die wir gewohnt sind zu trinken).

Was auch auffaellig ist, sind die Soldaten und die Einschussloecher in den Haeuserwaenden. Ueberall auf den Strassen sind Millitaers und Strassenkontrollen. Es gibt mehr Soldaten und Polizisten als bei uns Baecker!Die Situation zwischen Israel und dem Libanon ist durchaus noch ziemlich angespannt.

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