Wir stiegen aud dem Taxi, bezahlten der vorher vereinbarten Preise und gingen zu Fuss ueber die Grenze nach Albanien.
Auf der albanischen Seite fanden wir natuerlich keinen Bus aber ein Mann folgte uns auf Schritt und Tritt und versuchte uns seine Dienste als Taxi-Fahrer nach Shkodèr schmackhaft zu machen. Letztendlich blieb uns ausser der Alternative zu Fuss weiter zu gehen keine andere Wahl und so handelten wir den Preis etwas runter und liessen uns in einem kleinen „Privat-Auto“ (das eben zum Taxi befoerdert wurde) nach Shkodér fahren.
Dort leisteten wir uns ein Zimmer im Hotel, dass soviel kostete wie anderswo eine Nacht im Hostel.
Fruehstueck war im Preis inbegriffen und der Chef persoenlich Empfing uns zum Fruehstueck um unsere Wuensche an die Kueche weiter zu geben. Gestaerkt fuer den Tag machten wir uns auf die Suche nach einem Bus, der uns nach Tirane bringen wuerde. Von Tirane aus fuhr ein Zug bis nach Vloré. Wir waren froh vom Bus auf den Zug umsteigen zu koennen.
Als wir auf den Bahnsteig kamen mussten wir uns dennoch ueber den Zustand der Zuege wundern, die kaum ein Fenster ohne gesprungene Scheiben aufzuweisen hatten. Die Uebergaenge der Waggons waren abenteuerlich im Freien. Da wurden bei Kalle Kindheitstraume Wirklichkeit ;o) Die Fahrt nach Vloré dauerte 5h. Ziemlich lang da wir die Strecke auf etwa 250km schaetzten.
In Vloré nahmen wir uns wieder ein Zimmer im Hotel und nach einer erfrischenden Dusche machten wir uns auf die Jagd nach etwas Essbarem. Am liebsten traditionell albanisch. Wir endeten bei Pasta und Tiramisu. Denn Vloré liegt an der Kueste und wie es scheint, sind die Beziehungen nach Italien sehr gut. Auf jeden fall kommt man mit Italienisch weiter als mit Englisch.