31.10.2009

Kroatien

Am Dienstag, den 27.10.2009 sind wir von Ljubljana nach Rijeka mit dem Zug gefahren. Es war bereits dunkel und dennoch hatten wir uns ueberlegt noch weiter in Richtung Nationalpark Plagwitzer Seen zu fahren, den wir besuchen wollten. Wir hatten Glueck, denn es fuhr tatsaechlich noch ein Zug. Also warteten wir auf den Zug. Unser Zug sollte um 19:50Uhr abfahren. Davor war ein Zug um 19:45Uhr auf der Anzeigetafel. Puenktlich um 19:45Uhr fuhr ein Zug ein und um 19:45Uhr fuhr er weiter. Doch wir sassen immer noch da! Uns ist erst in dem Moment, als der Zug abfuhr klar geworden, dass das unsrer war (hihi). Die nette Dame am Schalter hat uns liebenswuerdigerweise die Tickets wieder ausbezahlt und so machten wir uns nun doch noch auf die Suche nach einem Schlafplatz in Rijeka.

Wir fanden eine Jugendherberge und waren letztendlich doch recht froh eine Dusche nehmen zu koennen anstatt im Zug zu sitzen. Am naechsten Tag gab s gleich noch Fruehstueck. Anschliessend schlenderten wir durch Rijeka zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin kauften wir auf dem Markt noch etwas Proviant und dann gung s auch schon weiter mit dem Bus nach Ogulin. Und von dort aus mit dem zug weiter nach Vrhovine. Als wir dort ankamen war es bereits wieder dunkel und der Ort war ziemlich in der Pampa. Wir entschieden uns zu trampen. Keine 5Minuten spaeter hielt ein Auto mit einem sehr netten deutschsprachigen Bosnier, der uns nicht nur mitnahm, sondern uns gleich noch half ein Zimmer fuer die Nacht zu finden.

Am naechsten Tag liefen wir in die naechtste Ortschaft zum Kaffee trinken, Fruehstuecken,  Proviant einkaufen und den Bus zum Nationalpark Plagwitzer Seen ausfindig zu machen.

Den Tag haben wir dann im Nationalpark verbracht. Es war soooo super schoen!!! Die Blaetter von den Baeumen waren in den herrlichsten Toenen verfaerbt und die Sonne schien, sodass man zeitweise im T-Shirt rumlaufen konnte.

Mit dem letzten Bus fuhren wir vom NP nach Zadar, zurueck an die Kueste.Natuerlich war es bereits wieder dunkel und so gingen wir in ein Internet-Café um nach einer Unterkunft zu suchen. Wir wurden bald fuendig und hatten Glueck, da noch ein Zimmer frei war. Nachdem wir das Zimmer bezogen,geduscht und zu Abend gegessen hatten gingen wir an die Hafenpromenade. Dort gibt es eine Wasserorgel, welche die Wellen zu Toenen werden laesst. Echt super!

Am Freitag ging´s von Zadar aus mit dem Bus nach Split. Eine schreckliche Fahrt, die 3h dauerte in denen ich die letzten 1,5h auf´s Klo musste und nicht konnte 🙁

In Split angekommen, erkundigten wir uns nach einer Faehre nach Vis. Die Insel Vis wurde uns von unserem Gastgeber in Zadar empfohlen. Tatsaechlich fuhr an diesem Tag noch eine Faehre nach Vis und so konnten wir den Sonnenuntergang vom Schiff aus bewundern.

BILD2203

In Vis kamen zum ersten Mal unsere Schlafsaecke zum Einsatz, wo wir uns etwas ausserhalb der Stadt einfach an einem Hang ein einigermassen ebenes plaetzchen zum schlafen suchten. Es war fast Vollmond und Sternenklarer himmel, also nutzen wir das Zelt nur als Unterlage und schliefen unter freiem Himmel.

Vis, Kroatien

Nach einer doch etwas kuehlen und hellen Nacht (den Mond klann man leider nicht ausschalten) tranken wir im Stadtchen einen Kaffee und mieteten uns einen Roller, um die Insel zu erkunden. So verbrachten wir den Tag damit auf der Insel rum zu cruisen und die Ausblicke zu geniessen.

Nachmittags ging´s mit der Faehre wieder zurueck nach Split, wo wir uns in einem Hostel nieder liessen.

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